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Klarissen-Anbetungskirche

5. Bezirk, Gartengasse 4

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Der Orden der Klarissen von der Ewigen Anbetung wurde anno 1854 von Mutter Maria Clara Bouillevaux in Paris gegründet. 1871 brachte Mutter Maria vom Kreuz Morawska den Orden nach Lemberg. Von hier aus schickte sie 1898 sieben Schwestern nach Wien, um in der Kaiserstadt Fuss zu fassen. Auf einem Baugrund mitten im Bezirk Margareten entstand für den Orden in den Jahren 1909-1911 eine Kirche mit Klostergebäude nach Plänen von Josef Schmalzhofer. 1939 wurde die Klarissinnen-Kirche zur Pfarrkirche.

Das Gotteshaus an der Gartengasse mit anschliessendem Klostertrakt steht auf zwei Seiten frei. Das Äussere erscheint im Stil der Neorenaissance. Die dreiachsige Hauptfassade gliedert sich in ein genutetes Sockelgeschoss, einen durch Pilaster gegliederten Mittelteil, eine Attika und einen Dachgiebel mit Kreuz. In der Supraporte des rundbogigen Portals ist zu lesen „Kommet, lasset uns anbeten“. In der Fensteraussparung darüber die Darstellung von Engeln, welche eine Hostie anbeten, ausgeführt als Mosaik. Die Seitenfront ist geprägt durch eine Reihe von Rundbogenfenstern. Über dem Chor erhebt sich ein Dachreiter.

Im Inneren der Saalkirche wird der Nonnenchor durch einen säulengetragenen Triumphbogen vom Hauptschiff abgetrennt. Der Hochaltar ist ein baldachinartiges Neorenaissance-Ziborium, flankiert von Balustradenschranken und anbetenden Engelsfiguren, vorgelagert eine Mensa mit Tabernakel. Die grossflächigen Wandmalereien stammen von Josef Kastner sen., die Orgel auf der Empore ist das Werk von Herbert Huber. Sie wurde 1956 eingebaut. Die Kapelle neben der Vorhalle steht under dem seltenen Patrozinium der hl. Corona und birgt eine Holzfigur der Heiligen.


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