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Schloss Altkettenhof

Schwechat, Schlossstrasse

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Bereits im 13. Jh. existierte in Schwechat ein mittelalterliches Schlösschen, welches im Laufe der Zeit mehrmals verändert, um- und ausgebaut wurde. Die bedeutendste Erweiterung erfolgte nach 1760, als Heinrich Kajetan von Blümegen die Liegenschaft erworben hatte. Dieser entstammte einer Familie aus Westfahlen, die im 18. Jh nach Österreich kam. Blümegen besass bereits Güter in Mähren, war Kammerpräsident in Brünn, später Landeshauptmann der Markgrafschaft Mähren und ab 1771 königlich böhmihscer Oberst sowie erzherzoglich österreichisch Erster Kanzler. Der Geadelte genoss hohes Ansehen und verfügte über ein grosses Vermögen. Nach Blümegens Tod im Jahre 1788 bewohnte sein Sohn Franz Heinrich Schloss Altkettenhof bis 1813.

Es folgten mehrere Besitzerwechsel. Ab 1872 war der Schwechater Industrielle Anton Dreher Besitzer des Schlosses. Im Jahre 1902 beauftragte er den Architekten Emil Bressler und den Baumeister Johann Miksch, das Gebäude im neobarocken Stil umzugestalten. Für die Innenausstattung zeichnete die renommierte Firma Portois & Fix verantwortlich. Drehers Sohn schnkte Schloss Altkettenhof imJahre 1938 der Stadt Schwechat. Während des Zweiten Weltkriegs gehörte das Gebäude der Deutschen Arbeitsfront. Nach einem Umbau durch Josef Jaksch hatte hier die Reichsschulungsburg ihren sitz, und ab 1942 war zusätzlich ein Lazarett im Schloss eingerichtet. Nach dem Krieg übernahm die Rote Armee Schloss Altkettenhof und gab es 1955 nach der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrages an die Stadt Schwechat zurück. Diese wiederum schenkte es im Folgejahr dem Bundesministerium für Justiz. Seit 1964 beherbergt das Schloss die Justizschule.

Schloss Altkettenhof liegt südwestlich des Schwechater Stadtkerns. Über den Kalten Gang führt die Schlossstrasse in den Ehrenhof. Der Baukörper ist U-förmig. Hofseitig wird das Schloss von dem stark hervorspringenden, semi-oktogonalen Mittelrisalit mit markantem Dachaufbau bestimmt. Korinthische Pilaster gliedern den Mittelrisalit, der drei grosse Rundfenster aufweist. Das Sockelgeschoss ist gebändert, während die Fassade der oberen Etagen reich mit neobarocken Zierelementen geschmückt ist. Der Schlosspark wird rückseitig von der Schwechat begrenzt.

 


 

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