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Die heutige Gregorygasse
bildet die Kastanienallee, die einst als repräsentative Zubringerstrasse
direkt zum Schloss Alterlaa führte - also als Schlossallee diente. Heute
mündet sie in die vor dem Schloss verlaufende, stark befahrene Erlaaer
Strasse. Das Schloss ist zweigeschossig. Dem Mitteltrakt schliesst sich
seitlich je ein weiterer Trakt an. Zusammen bilden die drei Gebäudeteile
einen U-förmigen Grundriss. Dem Haupttrakt ist sowohl ehrenhof- als auch
gartenseitig eine zweiarmige Freitreppe vorgelagert. Im Parterre haben
sich Kreuzratgewölbe aus dem späten 16. Jh. erhalten. Im
Obergeschoss weisen einige Räume wertvolle Holzvertäfelungen mit
Rocailleverzierungen aus dem 18. Jh. auf sowie Kachelöfen aus dem 19.
Jh. Der Saal im Mittelteil des
Haupttraktes wird durch Pilaster gegliedert mit reichen Kapitellen. Die
Decke ist üppig stuckiert. Strassenseitig flankieren zwei
ehemalige Wirtschaftsgebäude - eines davon einst als Remise verwendet - die Toreinfahrt.
Der Schlosspark wurde um 1770 als englischer
Landschaftsgarten angelegt. Im 19. Jh. wurde er umgestaltet, ist in
seiner Grundform jedoch weitgehend erhalten geblieben. Künstliche
Wasserläufe, Kaskaden, eine Grotte und weitere übrig gebliebene
Staffagebauten zieren den Park. Er ist einer der ältesten dieser Art in
Wien.
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