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Laut einer Urkunde hat hier in Gumpendorf
bereits um 1244 eine Kirche existiert. Als mit der Zeit die Bevölkerung
anwuchs und die bestehende Kirche zu klein geworden war, beauftragte man den
Baumeister Josef Reymund mit der Errichtung einer neuen und grösseren
Kirche. Vom Vorgängerbau verwendete man die Quadersteine für den Sockelbau
der neuen Kirche. Drei Jahre später, um 1768, wurden die Gewölbe gebaut. Um
1804 wurde eine mechanische Turmuhr installiert, und erst am 1. Mai 1820
erfolgte die endgültige Einsegnung der neuen Gumpendorfer Pfarrkirche durch
Erzbischof Sigmund Graf Hohenwart. Geweiht ist das Gotteshaus dem Jagdpatron
St. Aegidius.
Die Fassade und der mittige Turm sind ähnlich wie bei der
Kirche St. Laurenz im
barock-klassizistischen Stil gehalten. Über den äusseren Riesenpilastern
stehen die Statuen der Heiligen Leopold und Josef. Der Hochaltar, die
Trinität, die Figuren der Heiligen Peter und Paul sowie zwei Tabernakelengel
sind das Werk von Josef Kleiber und stammen aus dem Jahr 1826.
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