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Das Gartenpalais Zichy im östlichen Bezirksteil von
Penzing wurde im 19. Jrh.
für die ungarische Adelsfamilie Zichy im klassizistischen Stil erbaut.
Später war es im Besitz der Bankiersfamilie Sina, die am
Hohen Markt ein grosses
Stadtpalais besass, welches im Zweiten Weltkrieg zerstört und daraufhin
abgetragen wurde. An der Gestaltung des Palais Zichy war mitunter das
Architektenduo Armand Bauqué und Albert Pio beteiligt, deren Hauptwerk
das Palais Bourgoing auf der
Landstrasse war. Heute
ist im Palais Zichy die Botschaft der Volkrepublik Korea untergebracht.
Das
Palais weist strassenseitig eine schlichte, aber vornehm gegliederte
Fassade auf. Im Parterre wird der Mittelrisalit durch drei grosse
Rundbogenfenster deutlich gekennzeichnet. Über dem Obergeschoss endet er
in einem prachtvollen Dreiecksgiebel mit reichem plastischen Schmuck.
Die Seitenrisalite treten strassenseitig ebenfalls hervor, jedoch nicht
so deutlich wie der Mitteltrakt. Ursprünglich war die Fassade des
Erdgeschosses genutet, jedoch nach der Renovation wurde diese dem oberen
Gebäudeteil angepasst. Interessant ist das gartenseitige
Erscheinungsbild. Hier tritt der Mittelrisalit mit einem Kuppeldach im
Halbrund hervor. Der Garten ist noch immer von beträchtlicher Grösse,
wirkt jedoch vernachlässigt und dient gegen das Gebäude hin als
Parkplatz.
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