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Mitte 18. Jrh. liess
sich die Grafenfamilie derer von Thurn-Valsassina in unmittelbarer Nähe
zum Palais Schönburg ein Gartenpalais errichten. Als im 19. Jrh. die
Schriftstellerin Ada Christen für einige Zeit in dem Haus wohnte,
etablierte sich hier ein Künstlerkreis, der sich regelmässig im Palais
Thurn-Valsassina einfand. Um 1869 erhielt das Palais den linken Zubau,
und um 1894 wurde nach Wunsch von Vinzenz Graf Thurn-Valsassina der
rechte Seitentrakt errichtet. Heute ist von dem ehemaligen Garten,
welcher sich bis zur Wiedner Hauptstrasse erstreckte, kaum mehr etwas zu
sehen. Das Palais wird heute vermietet.
Das Palais steht an der Ecke Rainergasse / Johann Strauss Gasse und
fällt auf den ersten Blick nicht weiter auf, zumal die Fassade
insbesondere an der Rainergasse schlicht gestaltet ist. Auffallend ist
hier der Mittelrisalit, welcher seitlich gegen links versetzt ist. Er
wird von drei hohen Fenstern mit Segmentgiebeln gekennzeichnet. Im
Ehrenhof steht ein Brunnen mit Putto und Fisch, was von einem Detail des
Donnerbrunnens am Neuen Markt kopiert wurde.
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