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Palais Sturany
1. Bezirk, Schottenring 41
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Um 1874 begannen die Architekten
Ferdinand Fellner und
Hermann Helmer mit dem Bau eines grossen
Palais an der Ringstrasse für den bürgerlichen Hofbaumeister Johann Sturany. Wie es typisch ist für Fellner und Helmer entstand ein
Neobarocker Prachtbau, welcher jedoch einer der wenigen dieser Art
an der Ringstrasse ist. Der Bau dauerte mindestens sechs Jahre bis
zur vollständigen Fertigstellung. Ab 1916 war die Internationale
Handelsbank im Palais Sturany untergerbracht, wozu das Gebäude
entsprechend adaptiert wurde. Dabei erhielt der Innenhof eine
Überdachung für die Schalterhalle. Ein weiterer Umbau nach dem
Zweiten Weltkrieg erfolgte, nachdem die Wiener Universität
Besitzerin des Palais geworden war. Im Jahre 2000 erfolgte eine
gründliche Renovierung des Palais. |
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Bedeutende Künstler waren mit der
Gestaltung des Palais beschäftigt: Die vier grossen Deckengemälde in
der Beletage stammen von Gustav Klimt und Franz Matsch, während die
Fassade hauptsächlich auf Franz Schönthaler zurückgeht. In deren
Mitte fällt der ausgeprägte Erker auf, welcher über zwei Geschosse
hinweg reicht. Er wird von zwei grossen Atlanten getragen, welche
das Werk Karl Kundmanns sind. Das Innere des Gebäudes ist reich
ausgestattet und wie dies Fassade ebenfalls in Neobarock gehalten.
Das Stuckwerk ist in erster Linie das Werk Reinhard Völkels.
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