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1728 an Leopold Graf Windischgrätz verkaufte. Um 1747 erwarb der Vorsteher der Ungarischen
Hofkanzlei, Leopold Graf Nádasdy, das Palais. Er richtete darin einen
repräsentativen Wohnsitz und Räumlichkeiten für die Ungarische
Hofkanzlei ein. In den Jahren 1766 und 1767 wurden Umbauten vorgenommen
nach Plänen von Nikolaus Pacassi, wobei man auch der Fassade ein neues
Gesicht verlieh. Im Jahre 1774 wurde das Gebäude vom Ungarischen Ärar
gekauft. Um 1783 erwarb man das benachbarte, angebaute Haus Trautson und
glich dessen Fassade derjenigen vom Palais Strattmann an. Dabei wurden auch
die beiden Portale neu gestaltet. Noch heute ist das Palais Strattmann
in ungarischem Besitz und beherbergt die ungarische Botschaft. Die
rückseitige Fassade sind noch immer im Originalzustand des 17. Jrh.
erhalten. Die wertvolle Innenausstattung, welche im 18. Jrh. im Stil des
Rokoko und Klassizismus geschaffen wurde, ist bis heute grössteteils
erhalten. Das Deckenfresko im ehemaligen Ratssaal ist das Werk von Anton
Maulbertsch. |