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Um 1793 war die Familie
Schwarzenberg Besitzerin des Palastes, verkaufte ihn jedoch im Jahre
1836 an Johann Fürst Adolf. Letzter Besitzer war ab 1846 der
Grossbankier Georg Simon von Sina, welcher das Palais Rabutin und zwei
angrenzende Häuser abreissen liess. Danach liess er das Gebäude erbauen,
welches noch heute an der Ecke steht.
Das Palais Rabutin-Kinsky war ein Barockpalais der kleineren Grössenordnung. Es
hatte sieben Fensterachsen mit reichem Fensterschmuck in der Beletage
und ein rustiziertes Sockelgeschoss. Der prachtvollste Teil des Palais
war das mächtige Portal, welches drei von den sieben Fensterachsen
einnahm. Über dem Torbogen war eine reich verzierte Wappenkartusche
angebracht. Darüber lag ein Balkon mit Steinbalustrade, welcher in der
Mitte konkav hervortrat. Links und rechts begrenzten Doppelpilaster die
Portalpartie.

Palais Rabutin-Kinsky um
1737
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