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Nachdem das ursprüngliche Gebäude an der Stelle des Palais an der
Wallnerstrasse abgebrannt war, entstand für Johann Graf Pálffy von
Erdödy in den Jahren 1809-13 das heutige 14-achsige Palais. Es ist in
Wien eines der wenigen Beispiele französischer Villenarchitektur des
Klassizismus. Das Haus wurde nach einem Plan von Pierre-Charles de
Moreau erbaut, wobei die Innenausstattung im Empirestil ein Werk von
Raphael von Rigel ist. Das Palais ist heute im Besitze des Staates und
beherbergte bis 1989 die Verwaltungsakademie des Bundes. Gegenwärtig ist
das Gebäude ungenutzt und wartet auf die Fertigstellung der
Restaurierung.
Im Gegensatz zum schlichten Äusseren ist das Innere reich ausgestattet.
Wenn auch im Laufe der Zeit für die jeweilige Nutzung immer wieder
Modernisierungen vorgenommen wurden, haben sich doch das prachtvolle
Treppenhaus aus Marmor und vereinzelte Repräsentationsräume erhalten.
Davon hat besonders der grosse Festsaal von 1818 seine Ursprüngliche
Ausstattung erhalten.


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