|
An
dieser Stelle befand sich im 14. Jrh. die landesfürstliche Kanzlei. In
der Zeit um 1500 wohnte Graf Maithenburg in dem Palais, bevor das
Gebäude in den Besitz der Familie Kinsky überging. Der nächste Besitzer
war Rudolf Khuen-Belasi, welcher das alte Palais abreissen und an der
selben Stelle ein neues im Renaissancestil errichten liess. Später
erfolgte eine Erweiterung durch Zukauf benachbarter Gebäude. Nachdem
Khuen-Belasis TochterPaul Graf Pálffy geheiratet hatte, wurde das Palais
um 1684 ein Majorat der Fürstenfamilie Pálffy. Nach dem Ersten Weltkrieg
wurde das Palais Eigentum des Staates. Im Zweiten Weltkrieg richteten
Bombenniedergänge schwere Zerstörungen an dem Haus an, welche jedoch in
den 50er Jahren behoben werden konnten, wobei man die Fassade
rekonstruierte, das Innere jedoch kaum mehr etwas vom ursprünglichen
Aussehen behalten konnte. Heute finden im Palais Pálffy am Josefsplatz
hauptsächlich Kulturveranstaltungen und Austtellungen statt.
|