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Palais Nimptsch

1. Bezirk, Bäckerstrasse 10


Bis 1386 war das Grundstück mitsamt Gebäude an der heutigen Bäckerstrasse 10 im Besitz des späteren Wiener Bürgermeisters Konrad Vorlauf. Dann verkaufte er es den Zisterziensern vom Baumgartenberg. In den folgenden 300 Jahren wechselte die Liegenschaft mehrmals den Besitze. Die Ursprünge des heutigen Palais gehen auf die Zeit vor 1639 zurück. Im Jahre 1683 war ein gewisser Heinrich Freiherr von Pergen Besitzer des Hauses. Um 1775 erwarb Charlotte Gräfin von Nimptsch das Palais und liess es 1789 vom Architekten Franz Duschinger aus- und umbauen. Um 1838 erhielt das Haus ein Dachgeschoss, und im gleichen Zug wurde die Fassade von Adolf Korompay im spätklassizistischen Stil umgestaltet. Um 1914 verkauften die Grafen von Nimptsch das Palais an die Stadt Wien.

Die siebenachsige Fassade ist durchgehend genutet. Die Fenster der Beletage weisen schlichte Giebelverdachungen auf. Die Fensterreihe des Dachgeschosses ist ohne Schmuck. Das mittige Rundportal wird von zwei Hermenpilastern flankiert, die den darüber liegenden Balkon tragen und aus der Zeit vor 1639 stammen. Der Balkon ist mit einem Schmiedeeisengeländer versehen, das im Zentrum das Wappen derer von Nimptsch aufweist. hinter dem Portal tut sich eine weite Einfahrt aus, die von einem Tonnengewölbe mit Stichkappen überspannt ist. Der Innenhof wird von Pawlatschengängen mit Eisengittern umlaufen. Die bemerkenswerte Zweipfeilerstiege im Inneren mit Kreuzratgewölben über den Podesten stammt aus der Erbauungszeit und ist die älteste dieser Art in Wien. Der tonnengewölbte Keller mit Rundbogenportal entstand ebenfalls vor 1639.

Im E-Book "Wiener Palais", welches hier bezogen werden kann, finden Sie sämtliche auf dieser Webseite beschriebenen (existenten) Palais zusammengefasst. Derzeit ist auf dem Markt keine vergleichbare Publikation erhältlich. Das Dokument wird exklusiv bei Planet-Vienna angeboten.

   

 

 

 


 

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