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Im 15. und 16. Jrh. sind als Besitzer der
Liegenschaft mehrere Herrschaften protokolliert, worunter sich Namen wie
Stubenberg, Spannberg, Zelkinger und zuletzt Mollard befinden. Der erste
Besitzer der letztgenannten Familie war Peter von Mollard, dessen fünf
Söhne eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit dem Wiener Hof spielten.
Daher waren sie besonders angesehen Leute, waren aber dennoch immer
wieder in finanziellen Schwierigkeiten. Um 1689 veranlasste Ferdinand
Ernst Graf Mollard, dessen Schwester die berühmte Gräfin Fuchs, das
vertraute Kindermädchen
Maria Theresias, war, den Umbau des bestehenden Hauses mit
Fassadenumgestaltung, was laut Dokumenten jedoch auch nur aufgrund eines
bewilligten Darlehensgesuches möglich war. Die Pläne für den Umbau
lieferte Domenico Martinelli. Allerdings akzeptierte der Bauherr
Martinellis Fassadenplanung nicht, weil diese zu schlicht ausgefallen
wäre. Es wird vermutet, dass der Tiroler Architekt Christian Alexander
Oedtl den Auftrag für die Fassadengestaltung erhielt. Das Innere wurde
jedoch nach Martinellis Plänen realisiert. |
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