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Palais Leeb
(Augartenpalais)
2. Bezirk, Obere Augartenstr. 1
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Das Palais im östlichen Teil des
gleichnamigen Lustparkes Augarten
wurde ende des 17. Jrh. erbaut vermutlich nach Plänen von
Johann Bernhard Fischer
von Erlach für den Ratsherrn Zacharias Leeb. Um 1780 kaufte Kaiser
Joseph II. das Palais,
und bis
ins 20. Jrh. bewohnten es Leute vom kaiserlichen Hof. Um 1867 zog im
Palais Obersthofmeister Johann Prinz Hohenlohe-Schillingsfürst mit
seiner Gattin Maria ein, welche im Palais einen renommierten Salon
führte, in dem hohe Gäste wie Franz Liszt, Hans Makart oder Richard
Wagner zu Gast waren. Die Festivitäten im Palais Augarten gehörten zu
den wichtigsten gesellschaftlichen Anlässen in Wien. Um 1897 zog
Erzherzog Otto, der Neffe Kaiser Franz Josephs II., ins Palais Augarten
ein. Aus diesem Anlass wurde das Gebäude um 1899 aufgestockt und um zwei
Trakte erweitert; gleichzeitig wurde das Innere erneuert. In den Jahren
1934-36 bewohnte Bundeskanzler Schuschnigg das Palais. |

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Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Haus
umfangreiche Zerstörungen, welche jedoch erfolgreich behoben werden
konnten. Seit 1948 wird das Palais, welches heute staatlicher Besitz
ist, von den berühmten Wiener Sängerknaben bewohnt. Im Haus befinden
sich mehrere Räume, in welchen sich die Originaleinrichtung gänzlich
erhalten hat.
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Das Augarten-Palais aus der Vogelperspektive

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