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Der ursprüngliche Initiant zum Bau des
Palais war der Bankier Wilhelm Zierer, welcher den Architekten Gustav
Korompay mit der Planung beauftragte, welche unter der Leitung des
Baumeisters Donat Zifferer in den Jahren 1881/81 realisiert wurde. Das
Bauwerk ist das Paradestück Korompays, welcher für die Innenausstattung
im Barockstil Viktor Rumpelmayer hinzuzog. Damals wurde das Gebäude als
Gartenpalais erbaut, denn die heutige vielbefahrene Argentinierstrasse
war zu der Zeit eine grüne Allee. Später kaufte Dr. J. Kranz die
Liegenschaft und liess das Palais im Inneren mitunter von Friedrich
Ohmann umgestalten. Um 1910 wurde der Hoftrakt hinzugebaut. Nach dem
Ende des Zweiten Weltkrieges ist in dem Palais die russische
Handelsvertretung untergebracht.
Das Haus ist dem österreichischen Barock nachempfunden mit Anlehnung an
den französischen Stil. Die Beletage wird gekennzeichnet von hohen
Fenstern mit Spitzgiebeln. |
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