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Am Anfang des Rennweges,
also quasi noch am
Schwarzenbergplatz, plante und errichtete
Otto Wagner drei
Wohnhäuser, welche zusammen einen einheitlichen Gebäudekomplex
darstellten. Das mittlere der drei Häuser behielt der Architekt für sich
selber und bewohnte es. Es war das auffallendste und schönste der drei
Gebäude und auch architekturhistorisch gesehen das wichtigste, denn als
eines von Wagners Hauptwerke gilt das Haus als sehr bedeutend in der
architektonischen Entwicklung des wiener Jugendstils. Im Jahre 1903
verkaufte Wagner das Gebäude an die verwitwete Gräfin Marie Hoyos, in
deren Familienbesitz es blieb bis 1957. In diesem Jahre kaufte es der
Jugoslawische Staat, um hier seine Botschaft einzurichten. Nachdem
Jugoslawien in den 90er Jahren aufgeteilt worden ist, befinden sich im
Palais Hoyos nun die Botschaften von Serbien und Montenegro.
Wagner
hat die Fassade des mittleren Gebäudes besonders reich und üppig
gestaltet. Das Sockelgeschoss ist jedoch eher einfach gehalten, weshalb
das reich gestaltete Tor hervorsticht. |

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