|
In der Geschichte des Palais Eskeles werden
zahlreiche adelige Besitzer genannt, darunter von Emerberg, Daun,
Breuner, Sinzendorf, Esterházy, Dietrichstein und weitere. Das heutige
Palais enstand in der zweiten Hälfte des 18. Jrh, wobei Baumeister und
Architekt unbekannt sind. Das Haus wurde öfters als Mietobjekt genutzt.
So wohnte hier in den Jahren 1805 bis 1807 die Witwe Mozarts, Constanze,
mit ihren beiden Söhnen Wolfgang und Carl. Um 1812 war Alois Fürst
Kaunitz-Rietberg der Besitzer, welcher jedoch um 1823 wegen Geldnot und
Verschuldung das Haus an die Bank Arnstein und Eskeles übergeben musste.
Ein Jahr später wurde das Palais von Alexander Graf Nákó de Szent-Miklos
gekauft. Dieser liess es komplett renovieren und bewohnte es mit seiner
Familie und mehreren Bediensteten. |
 |