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Palais Eschenbach
1. Bezirk, Eschenbachgasse 11
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Um 1872 wurde das Palais Eschenbach erbaut
und von Kaiser Franz Joseph I. feierlich eröffnet. Seit jeher behebergt
das Gebäude den Österreichischen Gewerbeverein, welcher in dem Haus
zahlreiche bedeutende Ideen durchdacht und verwirklicht hat. Mitunter
sind hier die Handelskammer entstanden oder das Projekt der Wiener
Urania, und nicht zuletzt wurde von hier aus die Wiener Weltausstellung
organisiert und realisiert. Während der Kriegsjahre 1938-1945 wurde der
Gewerbeverein aufgelöst und mehrere der Mitglieder deportiert. Jedoch
bereits um 1946 zog der Gewerbeverein wieder im Palais Eschenbach ein,
und das Haus wurde vollumfänglich revitalisiert. Eine weitere
Restaurierung des Gebäudes fand in den Jahren 1988-1991 statt. Heute
wird ein grosser Teil des Hauses für gesellschaftliche Anlässe
vermietet. |
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Das Palais Eschenbach mit seiner markanten rustikalen Fassade und den
quadratischen Ecktürmen liegt zwischen dem Robert-Stolz-Platz und dem
Kunsthistorischen Museum. In der Beletage befinden sich die
Räumlichkeiten, welche vermietet werden. Davon ist der Festsaal der
bedeutendste Raum, welcher ein Musterbeispiel bezüglich prachtollver
Innenausttattung aus der Gründerzeit ist. In ihm findet man eine
grossartige Kassettendecke, Holzvertäfelungen, Arkadenbögen und
Marmorpilaster. Auch bei den anschliessenden Zimmern und Salons hat man
viel Wert auf die Innenausstattung gelegt, um den jeweiligen Anlässen
eine gebührende Atmosphäre zu bieten. |

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