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Das Palais Erlanger an der ehemaligen
Parkallee 4 (heute Argentinierstrasse) wurde im Jahre 1866 erbaut und
gehört somit zu den klassischen Palaisbauten in Wien aus der Zeit der
Entstehung der Ringstrasse. Es war das erste Werk des Wiener
Architekten Friedrich Schachner (1841-1907), welcher sich vorerst vom
Baustil der Ringstrassenarchitekten beeinflussen liess, allen voran die
bedeutenden Palastarchitekten Johann Romano und
August Schwendenwein.
Diese orientierten sich in erster Linie an der italienischen
Palastarchitektur der Renaissance, was auch beim Palais Erlanger, wenn
auch zaghaft, seine Anwendung fand. Im Jahre 1889 wurde das Palais
Erlanger von den Architekten Karl König und Oskar Laske erweitert und
ausgebaut. Das Haus erhielt dabei einen Dachstock, welcher das
Erscheinungsbild grundlegend veränderte. |
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