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Ursprünglich gehörte das Grundstück des heutigen Palais dem
Nonnenkloster Maria Porta Coeli, was übersetzt in etwa Maria zum Tor des
Himmels heisst. In dieser Bezeichnung hat die heutige Himmelspfortgasse
ihren Ursprung. Zu den frühen Besitzern des Vorgängergebäudes des Palais
gehörten bürgerliche Personen. Um 1587 kaufte der kaiserliche Rat und
Hofkriegszahlmeister Egidi Gattermeier, Ahnvater der Grafen von
Gatterburg, das Anwesen. Dessen Nachkommen verkauften das Haus um
1625 Paul Freiherrn von Rákóczy von Felsö-Dobaz. Dieser bewohnte das
Palais Ende des 17. Jrh. Besitzer waren jedoch seine Schwester Juliane
und sein Schwager, Feldmarschall-Leutnant Ferdinand Gobert Graf
Aspremont-Reckheim. Die Erbin Elisabeth Rákóczy übertrug den Besitz des
Palais im frühen 18. Jrh. ihrem Ehemann Georg Graf Erdödy, der oberste
Landrichter Ungarns. In den Jahren 1720 bis 1724 liess dessen Nachkomme,
Georg Graf Erdödy von Monyokerek das heutige Palais errichten.
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