Google
PlanetVienna Web


  
Home
 
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
   
   In Wort und Bild
      Plätze/Strassen
      Kunst/Kultur
      Kirchen
      Prunkbauten
      Wiener Palais
      Kaffeehäuser
      Varia
        Wien Umgebung
      Alt-Wien (Photos)
      Alte Ansichten
      Impressionen
        Bilderarchiv
        Vogelperspektive
         
   Architekten
   Musik
      Komponisten
      Operette
      Walzer
      Musikfiles
 
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
  Wienerisches
  Reisetipps
   
  Gästebuch
  Kontakt  
English
Partnerseiten
Sitemap
Disclaimer
Über Planet-Vienna
<< zurück
 

Palais Chotek

9. Bezirk, Währinger Strasse 28
 

Otto Graf von Chotek aus Böhmen liess sich in den Jahren 1871 bis 1874 nach Plänen des Architekten Lothar Abel an der Währingerstrasse ein eingeschossiges Palais erbauen, welches an das Grundstück des Palais Clam-Gallas grenzt und später aufgestockt wurde. Die Grafenfamilie bewohte das Haus nicht lange, denn bereits ab 1896, war in dem Gebäude die Möbelfirma Friedrich Otto Schmidt eingemietet, welche zu den bekanntesten in der Gründerzeit gehörte und mitunter mit Adolf Loos zusammenarbeitete. Im Jahre 1904 kaufte die Firma das Palais, ist bis heute dessen Besitzerin und stellt noch immer hochwertige Innenausstattungen her. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Haus grosse Schäden, welche in den folgenden Jahren jedoch behoben werden konnten.

Das langgezogene, durch drei Risalite gegliederte Gebäude mit seinen von ausgeprägten Giebeln und Rundbögen bekrönten Fenstern in der ersten Etage hat zwei mit Schlusssteinen versehene Portale, welche von kannelierten Pilastern flankiert werden. Im Erdgeschoss, wo einst die Küche und die Dienerschaft des Palais untergebracht waren, befinden sich heute Verkaufsräumlichkeiten und Büros der Firma Otto Schmidt. Eine beeindruckende Marmortreppe führt zu den einstigen Repräsentationsräumen im ersten Obergeschoss, welche noch immer prachtvoll ausgestattet sind. Der ehemalige Speisesaal besticht mit Wandvertäfelungen und einer kostbaren Kassettendecke aus edlen Hölzern, die Franz Schönthaler geschaffen hat.

Die wertvollen Gobelins, welche die Wände schmückten, sind nicht mehr vorhanden, aber dafür ist der grosse Kamin aus schwarzem Marmor mit silbernen Ornamenten bestens erhalten. In mehreren Räumen sind die prunkvollen Stuckdecken gänzlich erhalten geblieben. Diejenigen, welche im Krieg zerstört worden waren, wurden durch Holzedecken ersetzt. In den Seitenflügeln, wo einst Stallungen untergebracht waren, befinden sich heute Werkstätten.

 

 

 

 

 

 

© 2003-2008 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland
Webmaster@Planet-Vienna.com