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Karmeliterkirche
Kirche St. Josef
2. Bezirk, Karmeliterplatz
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Der Karmeliterorden
wurde 1360 von Herzog Rudolf Stifter nach Wien berufen. Sie bauten im
Jahre 1386 am Hof eine Kirche, die
Kirche am Hof. durch die
Reformation ging der Karmeliterorden jedoch unter, und die Kirche wurde
den Jesuiten übergeben.
Um 1620 wurde der Orden von Kaiser Ferdinand II. erneut nach Wien
berufen. Dieser übergab den Karmelitern für den Bau eines Klosters mit
Kirche einen Platz im "Unteren Werd enthalb der Schlagbrücken" 1639
wurden das Kloster und die heutige Pfarrkirche St. Josef errichtet. Während der
Türkenbelagerung brannte das Kloster nieder, und die Kirche wurde stark
beschädigt. Nach der Rettung der Kirche und deren Instandsetzung
errichtete man auf dem Platz davor eine Dreifaltigkeitssäule.
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Weitere Beschädigungen
erlitt die Kirche während der Napoleonischen Kriege, bei Überschwemmungen
der Donau im März 1830 und bei der Revolution von 1848. 1901 zogen die
verbliebenen Angehörigen des Karmeliterordens nach Döbling über.
Das alte Kloster
wurde 1910 abgebrochen und an den Chor der Kirche das Pfarrhaus
angebaut. Wie viele andere Bauwerke erlitt auch die Karmeliterkirche im
Zweiten Wetlkrieg schwere Schäden durch die Bombenniedergänge. Diese
konnten jedoch 1961 gänzliche behoben werden. Am 7. Dezember 1961 wurde
die Kirche durch Kardinal Dr. Franz König feierlich wiedereröffnet.
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