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Die Nationalbibliothek
1. Bezirk, Josefsplatz 1
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Die Österreichische
Nationalbibliothek ist Teil der Hofburg. Ihr
„Zentrum“ befindet sich im barocken Trakt am Josefsplatz, ihrer Grösse
wegen nimmt sie jedoch fast die ganze Neue Burg am
Heldenplatz mit ein. vor
dem Ersten Weltkrieg gehörte die Hofbibliothek Wien zu den grössten der
Welt.
Die Geschichte dieser Bibliothek reicht bis ins Mittelalter, in die Zeit
Herzog
Albrechts III., zurück. Im Laufe der Zeit häuften sich die Bücher zu
einem beträchtlichen Bestand an. Um 1722 beauftragte Kaiser
Karl VI. den
Barockarchitekten Johann
Bernhard Fischer von Erlach mit dem Bau eines neuen Traktes für die
Hofbibliothek. Der bedeutendste Teil dieses neuen Traktes ist der
monumentale Prunksaal, welcher rund 200'000 überaus wertvolle Bücher
beherbergt. Ursprünglich wurden die Schriftwerke im Saal nach Krieg und
Frieden geordnet, also für jede Sparte je eine Seite des Saales. Dies
wird auch in den flächendeckenden Fresken Daniel Grans dargestellt. Das
Hauptfresko stellt eine Verherrlichung Kaiser Karls VI. dar. Schon bald
hatte die Kuppel Risse und musste durch den Hofarchitekten Nikolaus
Pacassi verstärkt werden. |
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Das Fresko wurde vom
berühmten Maler Franz Anton Maulbertsch restauriert. Weiterer
kunstvoller Bestandteil des Prunksaales sind die von Peter und Paul
Strudel geschaffenen Kaiserstatuen und die vier Globen von Vincenzo
Coronelli.
Die Bestände der Österreichischen Nationalbibliothek gehören zu den
umfangreichsten und wertvollsten, nicht zuletzt weil sich hier
zahlreiche Originalhandschriften der grössten Komponisten aller Zeiten
und mehrere einmalige und bedeutende Sammlungen befinden. Heute verfügt
die Bibliothek über ein ausgeklügeltes und modernes Sortierungssystem,
welches die verlangten Bücher durch die endlosen Gänge und Räume
transportiert.
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Die Nationalbibliothek gegen den Burggarten
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