|
Bis 1821 hiess der Platz,
der heute zwischen der
Nationalbibliothek, der Hofburg,
der Ringstrasse und dem
Volksgarten liegt und erst 1816 planiert wurde, Paradeplatz, was auf
den ursprünglichen Verwendungszweck des Areals schliessen lässt. Der
spätere Name „Äusserer Burgplatz“ behielt er von da an bis 1918, als die
beiden grossen Reiterstandbilder von Erzherzog Karl, welcher Napoleon
bei Aspern besiegt hatte, und Prinz Eugen, Bezwinger der Türken, auf dem
Platz errichtet wurden. Von da an nannte man den Platz nur noch
„Heldenplatz“. Das Denkmal des Erzherzogen war zu damaliger Zeit
einzigartig auf der Welt. Das gusseiserne Pferd steht lediglich auf den
zwei Hinterbeinen ohne weitere Stüze, wobei Pferd und Reiter zusammen
rund 20 Tonnen wiegen! |

Blick auf die Hofburg. Links die
Minoritenkirche. |