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Annakirche
1. Bezirk, Annagasse 3
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Die Geschichte der
Annakirche in der Annagasse geht ins Jahr 1518 zurück. 1573 gehörte sie
den Jesuiten. In den Jahren 1632-1633 wurde sie umgebaut und verändert,
worauf sie unter Kaiser
Ferdinand II. erneut eingeweiht wurde. 1716
wurde der Innenraum unter Christoph Tausch Sen. komplett neu
ausgestattet.
Am 25. Juni 1747 schlug ein Blitz in den Turm der Kirche, worauf dieser
und der Dachstuhl abbrannten. Glücklicherweise erlitt das Deckengewölbe
keinen Schaden und konnte wieder überdacht werden.
1751 begann man mit einer Renovation des Innenraumes, der durch den
Kerzenrauch mittlerweile geschwärzt war. Der wichtigste Teil der
Annakirche, die Fresken, sind die Arbeit Daniel Grans. Diese wurden
Mitte 19. Jrh. wiederum restauriert und mit dunkleren Farben übermalt.
Eine weitere Erneuerung des Innenraums erfolgte 1969/70. |

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Das schwere Erdbeben von
Friaul im Jahre 1971 hinterliess sogar im fernen Wien seine Spuren, so auch
bei St. Anna. Deshalb ist gegenwärtig eine weitere Renovation im Gange.
Die Geschichte der Annakirche in der Annagasse geht ins Jahr 1518 zurück.
1573 gehörte sie den Jesuiten. In den Jahren 1632-1633 wurde sie umgebaut
und verändert, worauf sie unter Kaiser Ferdinand II. erneut eingeweiht
wurde. 1716
wurde der Innenraum unter Christoph Tausch Sen. komplett neu
ausgestattet.
Am 25. Juni 1747 schlug ein Blitz in den Turm der Kirche, worauf dieser
und der Dachstuhl abbrannten. Glücklicherweise erlitt das Deckengewölbe
keinen Schaden und konnte wieder überdacht werden. 1751 begann man mit
einer Renovation des Innenraumes, der durch den Kerzenrauch mittlerweile
geschwärzt war. Der wichtigste Teil der Annakirche, die Fresken, sind die
Arbeit Daniel Grans. |
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Diese wurden Mitte 19. Jrh.
wiederum restauriert und mit dunkleren Farben übermalt. Eine weitere
Erneuerung des Innenraums erfolgte 1969/70. Das schwere Erdbeben von Friaul
im Jahre 1971 hinterliess sogar im fernen Wien seine Spuren, so auch bei St.
Anna.
Die Fresken der
Annakirche sind sehr bedeutend und umfangreich. Grans Meisterwerke sind
jedes von einer eigenen Thematik:
Das Fresko rechts zeigt die Glorie der hl. Anna. Die Glorie steht über
dem Signet MARIA, welches inmitten eines Strahlenkranzes leuchtet. Das
Gegenstück bildet das Fresko der Glorie der Gottesmutter, welche über dem
Signet JESUS, ebenfalls in einem Strahlenkranz, steht. Die dritte Glorie ist
diejenige des neugeborenen Kindes. Hinter dieser Glorie steht die heilige
Dreifaltigkeit und deren unerforschlicher Ratschluss, den eingeborenen Sohn
auf die Erde zu schicken, damit er Mensch werde, jedoch bar jeglicher Sünde. |

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Die Absicht darin ist
diejenige, dass Adam und Eva von der Erbschuld erlöst werden. Das
Hochaltarbild zeigt die heilige Verwandtschaft Christi. Zu sehen sind die
hl. Anna mit dem Jesuskind, daneben die Muttergottes Maria, hinter ihr der
hl. Joachim, weiter die Elisabeth mit dem kindlichen Johannes, die hl.
Magdalena mit einem Salbgefäss, der hl. Josef mit der Lilie, Zacharias mit
dem Rauchfass, die Herrenbrüder, der hl. Judas Taddäus, der hl. Apostel
Jakobus und der hl. Johannes.
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Alte Ansicht der Annakirch
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