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Nachdem die Eidgenossen um
1415 den Aargau erobert hatten, musst Henmann die Lehenshoheit des Standes Bern anerkennen, verarmte und
überschrieb die Burg um 1419 seinem Neffen Peter von Greifensee. Dieser
veräusserte die Burg um 1457 an Bern, und fünf Jahre später kaufte Arnold
Segesser die Festung. Um 1469 kam das Kloster
Königsfelden in Windisch in
den Besitz der Habsburg, welche aber um 1528 wieder an Bern zurückging, weil
das Kloster im Zuge der Reformation aufgehoben wurde. Die Verwaltung des
Schlosses unterlag den Hofmeistern von Königsfelden, welche einen Wächter
stellten, der die Burg bewohnte.
Um 1804 wurde der Kanton
Aargau Besitzer der Habsburg. Grössere Restaurierungen wurden 1868, 1898,
1946-49, 1973 und 1994-96 vorgenommen. In den Jahren 1978-83 wurden die
Überreste der östlichen Burg ausgegraben und konserviert. Die ursprüngliche
Burg von 1020 bestand zum grössten Teil aus Holz, und nur das Wohngebäude
auf dem höchstgelegenen Punkt in Osten des Grundstücks war gemauert. Die
Reste einer Umfassungsmauer, welche gefunden wurden, stammen aus dem Jahr
1050. Ende 11. Jrh. wurde die Festung zur Doppelburg ausgebaut mit je einem
Hauptgebäude im Westen und Osten. Dabei wurden die Wohn- und Wehrtrakte aus
Stein gebaut, und es entstand ein für damalige Verhältnisse fortschrittlich
angelegtes Burgsystem. Im 12. Jrh. wurde die Festung weiter ausgebaut, wobei
ein Burghof und eine zweigeschossige Kapelle entstanden. Ab 1200 wurde
hauptsächlich er Westteil der Anlage ausgebaut. Es entstanden zuerst der
grosse Wohnturm und die nach Westen erweiterte Ringmauer mit
Flankierungsturm.
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