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Die Schlacht bei Grynau
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Am Fusse des Buchberges am äussersten Ende
des Kantons Schwyz ist heute noch ein mittelalterlicher Turm zu sehen. Er
gehörte zu einer Burg, von welcher aus im 13. Jh. eine der wenigen Brücken
über die Linth bewacht wurde. Erbaut wurde sie vermutlich von den Grafen von
Rapperswil. Ab 1311 unterstand Schloss Grynau Graf Rudolf III. von
Habsburg-Laufenburg, doch gleichzeitig erhoben auch die Herren von
Toggenburg Anspruch auf die strategisch wichtige Festung, denn laut einer
Chronik soll Guta von Rapperswil durch Heirat mit Graf Diethelm I. von
Toggenburg das Schloss mit in die Ehe gebracht haben. Nach Gutas Tod erhoben
die Rapperswiler und darauf deren Erben, die Habsburger, Anspruch auf Burg
Grynau und übernahmen sie gewaltsam, damit sie nicht in die Hände der
Toggenburger fiel.
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Rudolfs Sohn Johann I. war
ein Gegner der aufstrebenden Stadt Zürich. Als deren Bürgermeister Rudolf
Brun im Jahre 1336 im Rahmen der Zunftrevolution 22 adlige Räte mitsamt
Familien aus der Stadt verbannte, wurde die Feindseligkeit zwischen Johann
und Zürich besonders gross. Johann stellte sich auf die Seite der Verbannten
und gewährte ihnen Obdach in Rapperswil. Die Verwiesenen verbündeten sich,
bildeten Streitkräfte und zogen durch die Ländereien, welche der Stadt
Zürich unterstanden. Ziel war es, die neue Regierung der Stadt Zürich zu
stürzen. Gleichzeitig verbündete sich Zürich mit Graf Kraft III. von
Toggenburg, welcher wegen Grynau ebenfalls mit Johann I. von Habsburg auf
Kriegsfuss stand. Zürich hatte zudem den Abt von Einsiedeln auf seiner
Seite, welcher die neue Verfassung der Stadt guthiess.
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Am 21.
September 1337 trafen die Zürcher und die Toggenburger in der Gegend von
Grynau auf die Habsburger und lieferten sich eine blutige Schlacht. Beide
Anführer, Graf Johann und Graf Kraft, kamen dabei ums Leben. Herzog
Albrecht II. von
Österreich ergriff die Initiative und sorgte vorläufig für Frieden. Er
brachte die Zürcher dazu, die Eroberungen zurückzugeben und den Verbannten
ihr rechtmässiges Vermögen auszuhändigen. Zur eigenen Absicherung verbündete
sich Zürich in den folgenden Jahren mit Konstanz, St. Gallen, Schaffhausen,
Basel und sogar mit Rapperswil. Doch um 1350 entbrannte mit der „Mordnacht
von Zürich“ erneut Krieg zwischen Zürich und Habsburg-Laufenburg.
Um 1343 verkauften die Habsburger Schloss Grynau an Graf Friedrich V. von Toggenburg.
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Grynau und Umgebung aus der Vogelperspektive
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