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Geboren wurde Rudolf von Habsburg am 1. Mai 1218 auf Schloss Limburg im
Breisgau. Rudolf heiratete erst Gertrud von Hohenberg und nach deren Tod
Agnes von Burgund. Als sein Vater, Graf Albrecht IV. von Habsburg starb,
wurde Graf Rudolf Herrscher über das Elsass und die heutige Nordschweiz.
Durch seinen guten Draht zu den Staufern und durch seine kriegerische
Fingerfertigkeit weitete Rudolf sein Territorium aus und wurde zum
mächtigsten Herrscher der Nordschweiz. Um 1254 war es mit dem stauf’schen
Königtum vorbei, was eine unklare Machtverteilung nach sich zog, wobei sich
mehrere Könige die Herrschaft teilten oder (auch Interregnum genannt). Am 1.
Oktober 1273 wurde diese ungünstige Situation durch die Wahl Rudolfs zum
römisch-deutschen König in Frankfurt am Main beendet. Seine Krönung wurde am
24. Oktober im selben Jahr von Erzbischof Engelbert II. von Köln in Aachen
vollzogen.
Rudolfs ärgster Feind was der böhmische König Přemysl
Ottokar II. Rudolf erreichte die Rückgabe der von Ottokar II. in Besitz
genommenen österreichischen Ländereien und wurde von dem als König
anerkannt. Der Friede zwischen den beiden Königen war jedoch schon bald
wieder vorbei, worauf Rudolf I. seinen erneuten Gegner Ottokar II. am 26.
August 1278 in der Schlacht bei Dürnkrut auf dem Marchfeld besiegte. Mit den
neu gewonnenen Landen belehnte er an seine Söhne Albrecht und Rudolf, von
denen jedoch Albrecht derjenige sein sollte, welcher später die Macht an
seine Nachkommen übertragen wird. Somit war die Begründung des künftigen
Habsburgerreiches in Österreich vollzogen. eine Kaiserkrönung war für Rudolf
I. mehrmals geplant, kam aber nie zustande.
Am 15. Juli 1291 starb Rudolf I. in Speyer, wo er im Dom neben den Saliern
bestattet ist. Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher des deutschen
Mittelalters und ist quasi der Urvater des österreichischen
Habsburgerstammes.

Rudolf belehnt seine Söhne mit den neuen Landen

Rudolf erfährt von seiner Wahl zum Deutschen
König
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