Piaristenkirc
 

Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
      Plätze/Strassen
      Kunst/Kultur
      Kirchen
      Prunkbauten
      Wiener Palais
      Kaffeehäuser
      Beisln / Heurige
      Varia
        Wien Umgebung
      Alt-Wien (Photos)
      Alte Ansichten
     Impressionen
       Vogelperspektive
       Bilderverkauf
   
   Architekten
   Musik
      Komponisten
      Operette
      Walzer
      Musikfiles
 
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
  Wienerisches
   Blog
    
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer
English
   
   
   
   

 

 
Besucher seit Juni 2009
 

<< zurück
 

Radbot von Habsburg (985-1045)
 

 

Als zweiter Sohn von Lanzelin (Kanzelin, Landolt) von Altenberg wurde Radbot im Jahre 985 geboren. Er war Graf im Klettgau und brachte weitläufige Gebiete in Schwaben, Elsass und Aargau in seinen Besitz. Zusammen mit seiner Frau Ita von Lothringen gründete er im Jahre 1027 das Kloster Muri. Dies soll die Initiative seiner Frau gewesen sein, welche dies wünschte, damit Radbot Sühne tat für seine Vergehen (welche allerdings nicht bekannt sind, sollten sie überhaupt begangen worden sein).

Radbot legte den Grundstein zur berühmten Habichtsburg (Havichsberch, Habsburg) auf dem Wülpelsberg oberhalb von Brugg-Windisch, welche der Verteidigung des Gebietes diente. Eine Legende erzählt, dass Radbot die Habsburg bewusst ohne Ringmauer und Wachtürme erbauen liess, was seinem Schwager (laut anderen Quellen auch Bruder), dem Bischof Werner von Strassburg, sehr missfiel. Radbot versprach, dies über Nacht zu bewerkstelligen. Am nächsten Morgen erblickte der Bischof Radbots Soldaten, wie sie in Reih und Glied um die Burg standen und eine „Mauer“ bildeten. Als Wachtürme stand an den Ecken jeweils ein Reiter zu Pferd. Radbot starb im Jahre 1045. Seine Grabstelle liegt neben derjenigen seiner Frau vor dem Übergang des heutigen Oktogons der Klosterkirche Muri zum Chor.


Radbot von Habsburg mit seiner Frau Ita von Lothringen. Barocke Darstellung der beiden im Kloster Muri.


Grabstelle der ersten Habsburger vor dem Chorgitter der Klosterkirche von Muri.
In der Mitte liegt Ita beigesetzt. Rechts daneben Radbot.