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Um 1624 kaufte Hanns
Georg Freiherr von Herberstein das Haus an der heutigen Riemergasse 8,
welches er um 1657 dem Himmelpfortkloster schenkte. In den folgenden
Jahrhunderten wechselte das Anwesen sehr oft den Besitzer unter denen
Namen auftauchen wie Daun, Esterhazy, Sylva-Tarouca, Liechtenstein,
Arnstein, Grassalkovich, Yermaloff, Löwenthal, Eskeles,
Colloredo-Wallsee, Falkenhayn, Lanckoronski und Spangen. Im Jahre 1903
wurde das Palais abgebrochen und durch einen stattlichen Gründerzeitbau
ersetzt.
Das Palais Esterhazy an der Riemergasse war ein viergeschossiger
Barockpalast mit acht Fensterachsen. Das Portal nahm in der Breite zwei
Fensterachsen ein und wies über dem Bogen reichen Schmuck auf. Die
beiden unteren Geschosse waren unterschiedlich rustiziert, während die
beiden oberen durch reiche Ornamentik an den Fenstern und entlang der
Attika hervorstachen. Pilaster mit reichen Kapitellen gliederten die
Fassade im oberen Teil des Hauses.
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