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Naturhistorisches Museum

1. Bezirk, Maria Theresien-Platz
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Die beiden monumentalen
Zwillingsbauten - das naturhistorische und
kunsthistorische Museum - an der
Ringstrasse gleich gegenüber dem
Heldenplatz und der
Hofburg sind die bedeutendsten
Repräsentanten des Historismus in Österreich. In den Jahren 1871-81
entstanden die beiden Prachtbauten unter der Leitung von
Gottfried Semper
und Carl Hasenauer. Jeder der beiden Komplexe misst ca. 170x70 Meter. Die
sich gegenüberstehenden Gebäude stellen ein symmetrisches Gesamtbild dar,
welches eine Stetigkeit in Raum und Zeit darstellen soll. Die beiden Gebäude
vereinen nahezu sämtliche Stilelemente der bildenden Kunst in ihrer
Architektur, den plastischen Gebäudeteilen und auch in den Malereien. Am
stärksten jedoch kommt der Stil der Renaissance zum Ausdruck.
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Jedes der beiden Gebäude hat
im Inneren einen grossen Hof und wird je von einer rund 65 Meter hohen
Kuppel dominiert. Im Inneren sind die Museen klar strukturiert in der
Anordnung ihrer Schauräume und Abteilungen. Als Semper 1879 starb, führte
Hasenauer das Projekt alleine zu Ende, wobei das Innere grösstenteils nach
seinen eigenen Plänen gestaltet wurde.
Das Zentrum des gesamten Areals
bildet das mächtige Maria-Theresien-Denkmal auf dem gleichnamigen Platz, ein
Werk von Kaspar von Zumbusch und Carl Hasenauer aus dem Jahre 1888. Rund um
das Denkmal befinden sich Grünflächen mit kunstvoll zurechtgeschnittenen
Büschen und Bäumen. Der Platz liegt genau auf der
Geraden, welche von der Hofburg durch das Burgtor zu den kaiserlichen
Stallungen führt, dem heutigen Museumsquartier. |

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Die Sammlungen des NHM Die beiden
Museen beherbergen Sammlungen, von denen einige weltweit die grössten und
bedeutendsten ihrer Art sind. Das Naturhistorische Museum beherbergt heute
mehr als 25 Millionen Objekte. Die ältesten Sammlungen entstanden vor über 250 Jahren, gegründet vom historisch interessierten
Franz Stephan
I. Eines der bedeutendsten und berühmtesten Exponate ist die Venus von
Willendorf, eine rund 25000 Jahre alte Frauenfigur aus Stein.
Die Sammlungen des NHM umfassen folgendes:
- Mineralogisch-petrographische Sammlung
- Abteilung Geologie-Paläontologie
- Saurier-Saal
- Eiszeit-Ausstellung
- Urgeschichtliche Schausammlung
- Ein Kindersaal mit Angeboten für junge Museumsbesucher
- Abteilung wirbellose Tiere
- Abteilung Insekten
- Zoologische Schausammlung
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