Piaristenkirc
 

Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
      Plätze/Strassen
      Kunst/Kultur
      Kirchen
      Prunkbauten
      Wiener Palais
      Kaffeehäuser
      Beisln / Heurige
      Varia
        Wien Umgebung
      Alt-Wien (Photos)
      Alte Ansichten
     Impressionen
       Vogelperspektive
       Bilderverkauf
   
   Architekten
   Musik
      Komponisten
      Operette
      Walzer
      Musikfiles
 
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
  Wienerisches
   Blog
    
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer
English
   
   
   
   

 

 
Besucher seit Juni 2009
 

<< zurück
 

Die Spanische Hofreitschule

1. Bezirk, Michaelerplstz 1

 

Die weltberühmte Spanische Hofreitschule Wien ist die älteste Reitschule der Welt und die einzige, welche noch heute die klassische Reitkunst in der Tradition der Renaissance pflegt. Der Begriff „Spanisch“ ist etwas irreführend, weil er sich nicht auf die Reitschule und deren Lehre bezieht, sondern er rührt daher, dass in der Anfangszeit der Reitschule die Pferde aus Spanien stammten. Auch die Lipizzaner, aus welchen die Schule heute besteht, stammen zum Teil von spanischen Pferden, den „Andalusiern“, ab. Die Tiere wurden nach dem Ort ihrer Züchtung, Lipica / Lipizza bei Triest im heutigen Slowenien, benannt. Seit 1920 haben sie ihren Stammsitz in Piber in der Steiermark. Die Lipizzaner gehören zu den edelsten Pferderassen überhaupt.
Vor rund 440 Jahren, um 1565, existierte bei der Stallburg ein Reitplatz, an dessen Stelle um 1572 ein erster „Spanischer“ Reitstall aus Holz errichtet wurde. In jenem Jahre tauchte erstmals der Begriff der Spanischen Reitschule auf. Um 1681 liess um 1681 an derselben Stelle ein Gebäude für eine neue Reitschule erbauen, welches jedoch während der Türkenbelagerung 1683 schwer beschädigt wurde.

Kaiser Karl VI. gab den Auftrag zum Bau einer neuen Winterreitschule, mit deren Planung und Ausführung er den Barockarchitekten Joseph Emanuel Fischer von Erlach betraute. Das Resultat war ein prächtiger Gebäudetrakt der Hofburg, welcher noch heute sein ursprüngliches Erscheinungsbild hat und als schönster Reitsaal der Welt gilt.
Ausserhalb der offiziellen Vorführungen hat man die Möglichkeit, den Lipizzanern bei ihrem morgendlichen Training zuzusehen.

 


Ball in der Reitschule um 1744 (Bild von Galli-Bibiena)

 

© 2003-2010 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland, webmaster (at) planet-vienna.com