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Um 1891
gehörte Süssenbrunn noch zur Pfarre Gerasdorf. Dort wurden die Bewohner von
Süssenbrunn bestattet. Doch im genannten Jahre erklärten die Behören den
Friedhof von Gerasdorf hinsichtlich epdemischer Gefahr als unzureichend,
weshalb Süssenbrunn mit der Anlegung eines eigenen Gottesackers beauftragt
wurde. Doch die Fertigstellung und Segnung des neuen Friedhofes zog sich aus
Kostengründen dahin, und die Toten mussten trotzdem weiterhin in Gerasdorf
beerdigt werden. Erst am 1. Mai 1883 waren die Leichenhalle, das
Friedhofskreuz und die Einteilung der Gräberfelder fertig gestellt und zu
feierlichen Weihe bereit. Die Segnung erfolgte am 22. Mai 1883. Nach dem
Zweiten Weltkrieg bis heute wurden der Friedhof und seine Einrichtungen
mehrmals erweitert und erneuert.
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