Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
    Plätze/Strassen
    Kunst/Kultur
    Kirchen
    Prunkbauten
    Wiener Palais
    Kaffeehäuser
    Beisln/Heurige
    Varia
    Wien Umgebung
    Alt-Wien (Photos)
    Alte Ansichten
    Impressionen
    Vogelperspektive
    Bilderverkauf
     
     
   Architekten
   Musik
  Komponisten
  Operette
  Walzer
  Musikfiles
   
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
   Wienerisches
   Reiseinformationen
   Blog
 
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer
English
   
   
   
   

 

 

<< zurück
 

Ralph Benatzky - Meine Schwester und ich
 

Vorspiel

Im Gerichtssaal. Dr. Roger Fleuriot die Scheidung von seiner Ehefrau Dolly, geborene Prinzessin von Saint-Labiche. Scheidungsgrund ist offenbar eine starke Disharmonie, aber der Gerichtspräsident will dennoch die Vorgeschichte der Ehe erfahren, um die Lage beurteilen und die Scheidung vollziehen zu können. Die Geschichte wird in den folgenden zwei Akten erzählt.
 

1. Akt

In der Bibliothek des Schlosses Saint-Labiche.Prinzessin Dolly hat einen Bibliothekar eingestellt, den jungen Musikgelehrten Dr. Roger Fleuriot. Obschon er im Genusse äusserst guter Arbeitskonditionen ist, will er dennoch heute wieder abreisen, um an der Musikakademie in Nancy eine Professur anzunehmen. Dolly ist gar nicht begeistert ob dem Vorhaben, denn ihr ist der junge Fleuriot sehr sympathisch, was dieser entweder nicht bemerkt, oder aber er ist einfach zu schüchtern, Dollys Zuneigung zu erwidern. Dolly erkennt, dass Roger es ernst meint mit der Abreise, daher bedient sie sich einer List, ihn im Schloss zu behalten. Sie übergibt Roger einen Ring und einen Brief. Er soll es ihrer Schwester überbringen, welche angeblich in Nancy wohnt und da in einem Schuhgeschäft arbeitet. Als Roger fort ist, reist Dolly ebenfalls schleingist ab, um vor ihm in Nancy zu sein, denn da will sie die Rolle ihrer Schwester Geneviève spielen, die ja in Wirklichkeit gar nicht existiert.


 

2. Akt

In dem besagten Schuhgeschäft in Nancy. Der komische Ladenbesitzer Filosel ist gerne gewillt, Nancy als Verkäuferin einzustellen, denn sie will ihm täglich  100 Francs bezahlen für sein Entgegenkommen. Die bisherige Schuhverkäuferin Irma wird ausbezahlt und entlassen. Schon bald betritt Roger das Geschäft, um den Ring und den Brief zu übergeben und verliebt sich auf den ersten Blick in die vermeintliche Schwester der Prinzessin. Er ist jetzt nicht zu schüchtern, ihr dies gleich zu offenbaren, und Dolly glaubt, ihr Ziel erreicht zu haben.
 

Nachspiel

Wieder im Gerichtssaal. Dem Richter erzählen Dolly und Roger nun die Fortsetzung der Geschichte, wie sie geheiratet haben und Roger dann erfahren musste, dass Geneviève nicht diese war, sondern Dolly. Seither hat er wieder seien gewohnten Hemmungen und Blockaden, denn er will kein fürstliches Leben, und sie mag seine bürgerliche Bescheidenheit nicht. Offensichtlich ist jedoch eines: Die Liebe, welche die beiden füreinander empfinden. Nach dieser Erkenntnis sehen sie nun von der Scheidung ab und versuchen es weiterhin miteinander.
 


 

© 2003-2013 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland, webmaster (at) planet-vienna.com