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Franz Lehár - Die lustige Witwe


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Handlung, Inhalt

1. Akt

Szene im Salon des pontevedrinischen Gesandtschaftspalais in Paris um 1905. Die Herren der Gesandtschaft haben sich mit ihren Frauen und Freunden versammelt und feiern fröhlich den Geburtstag ihres Fürsten. Einzig Baron Zeta ist nicht ganz so ausgelassen, denn er ist besorgt. Es steht nämlich die Ankunft von Hanna Glawari bevor, eine schöne junge Landsmännin, welche nach kurzer Ehe Witwe geworden ist und ein grosses Vermögen geerbt hat. Sollte sie nun einen Pariser zum neuen Mann nehmen, so würde der finanziell schlecht dastehende pontevedrinische Staat nicht mehr von ihrem Geld profitieren können. Deshalb plant Baron Zeta, seinen Attaché Danilo mit der Glawari zusammenzubringen. Dieser ist im Moment allerdings nirgends aufzutreiben, denn er vergnügt sich im ‚Maxim’ bei den aufreizenden Grisetten. Jetzt erscheint Hanna Glawari im Festsaal, und alle sind gleich doppelt von ihr angetan, da sie ja wissen, wie reich die Frau nun ist. Sie jedoch spürt das und will nichts davon wissen, dass ein Mann sie ihres Geldes wegen begehrt. Mittlerweile ist auch Danilo – müde vom nächtlichen Treiben im Maxim – eingetroffen.

Er kennt Hanna noch aus früheren Zeiten, und er hätte sie damals gerne geheiratet, wären da seine Eltern nicht vehement dagegen gewesen, denn Hanna war einst ein Kind aus armen Verhältnissen. Noch immer empfindet Danilo Liebe für sie, aber er will es nicht zeigen, denn sie soll nicht glauben, dass er sie wegen ihres Reichtums begehrt. Darum gibt er sich eher kühl ihr gegenüber und lehnt auch Baron Zetas Heiratsplan ab. Er gibt jedoch das Versprechen ab, alles nicht pontevedrinischen Werber fernzuhalten, was ihm auch gelingt. In der Zwischenzeit ist Valencienne, der jungen Frau Zetas, ein Missgeschick widerfahren: Sie hat ihren Fächer verloren, auf welchem eine Liebeserklärung ihres Verehrers Rosillon geschrieben steht. Zu allem Unglück gerät der Fächer in die Hände ihres Ehemannes, welcher jedoch glücklicherweise nicht weiss, dass der Fächer seiner Frau gehört. Nachdem Danilo nun alle Verehrer Hannas abgewimmelt hat, veranlasst er eine Damenwahl, bei der Hanna ihn als ihren Tänzer wählt, was er jedoch ablehnt. Er bietet den Tanz mit ihr den anderen Herren für 10'000 Francs an, aber keiner will das Angebot annehmen. Dann ist er mit Hanna allein und nötigt sie, sich erst noch wehrend, zu einem Tanz, bei dem er ihr seine Gefühle bekennt.


 

2. Akt

Szene im Garten von Hannas Palais. Es ist ein Fest in Gange, bei dem die Gäste Lieder und Tänze aus ihrer pontevedrinischen Heimat zum besten geben. Dabei ergreift Hanna persönlich die Initiative und singt das gefühlvolle Lied von Vilja, dem Waldmägdelein. Schon lange ist in ihrem Herzen die Liebe zu Danilo zu neuem Leben erwacht. Sie scharwenzelt um ihn, aber er ist abweisend und spottet gar über sie anstatt zu seinen Gefühlen zu stehen. Zuweilen ist er damit beschäftigt, im Auftrag Baron Zetas herauszufinden, wem der gefundene Fächer gehört.

Diesen legt er nun jedoch für einen Moment beiseite, was durch einen glücklichen Zufall zur Folge hat, dass der Fächer wieder in die Hände Valenciennes gerät. Sie bittet den liebestollen Rosillon, er möge um Hanna werben, denn sie selbst sei eine ‚anständ’ge Frau’. Rosillon willigt ein, jedoch nicht ohne ihr im Dunkel des Gartenpavillons einen Abschiedskuss zu geben. Baron Zeta hat die beiden heimlich beobachtet und lässt überraschend den Pavillon öffnen. Aber heraus tritt Rosillon mit Hanna, denn diese hat flugs Valenciennes Platz eingenommen, um dieser zu helfen. Danilo kann seine Eifersucht nicht unterdrücken, und als Hanna verkündet, dass sie sich mit Rosillon verloben wolle, erkennt sie deutlich, wie es Danilo trifft und dass er sie doch liebt. Er gibt zu verstehen, dass er jetzt wieder ins ‚Maxim’ gehe.
 

3. Akt

In Hannas Palais. Zur Überraschung der Gäste hat Hanna den Saal mit Unterstützung des Kanzlisten Njegus in das Cabaretlokal Maxim umwandeln lassen. Danilo weiss nun, dass sie dies nur seinetwegen arrangiert hat. Währenddessen ist Baron Zeta noch immer in Sorge um die Millionen, denn sollte Hanna den Rosillon heiraten, so wäre der Staatsbankrott besiegelt. Er nutzt Danilo dazu, an Hannas Verbundenheit mit ihrem Vaterland zu appellieren. Sie versteht die Situation und hat ja ohnehin nicht im Sinn, den Franzosen zum Mann zu nehmen. Jetzt klärt sie Danilo auch über die Begebenheit im Gartenpavillon auf, was ihn aber noch immer nicht zu einem Liebesbekenntnis ihr gegenüber zu bewegen vermag. Verschwiegen und trotzig lassen sie sich gegenseitig nur beim Tanz spüren, wie die Liebe zwischen ihnen lodert.

Währenddessen ist Valencienne erneut in eine missliche Lage geraten, denn ihr Mann ahnt alles, worauf er die Scheidung will und nun Hanna einen Antrag macht. Diese aber erklärt ihm, dass sie ihr ganzes Vermögen verlieren werden, falls sie sich ein zweites Mal vermählt. Nun gesteht ihr Danilo endlich seine Liebe, denn nach der Aussage bezüglich der Klausel im Testament könnte Hanna dem Danilo allenfalls nicht mehr vorwerfen, dass er sie nur des Geldes wegen heiraten wolle. Glücklich finden die beiden zusammen. Die grosse Überraschung aber folgt nun, als Hanna verrät, dass ihr Vermögen nicht im eigentlichen Sinne verloren sei, sondern dass es lediglich nicht mehr ihr selber gehört, sondern in den Besitz ihres neuen Ehemannes übergeht. Jetzt beruhigt sich Baron Zeta wieder, denn unter der Liebeserklärung Rosillons auf dem Fächer Valenciennes liest der die Worte „Ich bin eine anständige Frau“.

"Lippen schweigen"  aus "Die lustige Witwe"
 

 


 

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