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Auf Zypern im Atelier des Pygmalions irgendwann
im Altertum. Pygmalion hat eine Statue der Nymphe Galathee geschaffen. Als
Pygmalion an einer Feier im Tempel der Venus teilnimmt, erscheint der
kunstbegeisterte Mydas im Atlier und bittet Ganymed, den Diener Pygmalions,
er möge ihm das bis anhin versteckt gehaltene Kunstwerk zeigen. Ganymed
verrät Mydas, dass sein Meister voller Eifersucht über die Statue wache und
sich mit ihr unterhalte wie mit einem richtigen Menschen. Ganymed lässt sich
von Mydas bestechen und enthüllt für ihn die Statue. Mydas will das Werk
sogleich kaufen, doch der in diesem Moment zurückkehrende Pygmalion jagd ihn
wutentbrannt davon. Der Künstler schaut sich wiederum die Statue an und
bittet schliesslich von Liebe erfüllt die Göttin Venus, sie möge dem kalten
Marmor Leben einhauchen
Und tatsächlich wird seine Bitte erhört, denn Galathee ist zum Leben erwacht. Sie ist entzückt von Pygmalions
Liebesgeflüster. Kurz darauf aber erwachen bei ihr Eitelkeit und Hochmut.
Pygmalion ist ab sofort Galathees willenloser Sklave und wird
hinfortgesandt, um ihre Wünsche zu erfüllen. Galathee geht im Garten
spazieren, wo sie auf Ganymed trifft und sich in ihn verliebt, denn dieser
gefällt ihr besser als Pygmalion. Mydas, welcher das Ganze mitbekommt,
entbrennt in Eifersucht und möchte mit Geschenken die Gunst Galathees sich
zuteil werden lassen. Alles, was er jedoch erhält, ist eine Ohrfeige. Als
Pygmalion nach Hause kommt, verstecken sich Ganymend und Mydas. Galathee
möchte, dass Ganymed zum essen eingeladen wird.
An dem Mahl nimmt auch Mydas
teil, und Galathee stimmt ein stimmungsvolles Trinklied an. Es dauert nicht
lange, bis Pygmalion merkt, dass Galathee doch nicht die Frauengfestalt ist,
von welcher er geträumt hat, denn als er sie hinweist, nicht zu viel zu
trinken, hat sie einen Wutanfall und geht von dannen. Während Pygmalion sie
erfolglos sucht, begibt sie sich zu Ganymend zurück. Wutentbrannt erblickt
Pygmalion das sich in den Armen liegende Paar. Angsterfüllt will Galathee
fliehen, als Pygmalion nun erneut zur Göttin Venus betet, sie möge das
Mädchen wieder kalten Marmor werden lassen. Mit Donner und Blitz erfüllt
sich diese Bitte, und Galathee ist wieder zur regungslosen Statue geworden.
Nun zögert Pygmalion nicht mehr, die Statue Mydas
zu verkaufen.
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