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Joseph Hellmesberger Jun. (1855-1907)

Josef "Pepi" Hellmesberger
wurde am 9. April 1955 in Wien geboren. Er war der Sohn des berühmten Wiener
Violinisten und Komponisten Josef Hellmesberger Sen. Sein Vater unterrichtete
ihn in Musik und im Geigenspiel, und bereits im Alter von 15 Jahren musizierte
er im bekannten Quartett seines Vaters, in dem er die zweite Geige spielte. Drei
Jahre später stiess er als Geiger zum Wiener Hofopernorchester. Um 1875 trat
Hellmesberger den Militärdienst an als Streich-Konzertmeister der Kapelle des 4.
Infanterie-Regiments. Doch unmittelbar danach wurde er Kapellmeister des
Regiments Nr. 32. Ab 1878 war er Soloviolinist bei der Hofmusikkapelle und an
der Hofoper selbst. Gleichzeitig unterrichtete Hellmesberger als Professor für
Violine am Konservatorium der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde.
Ab 1890 hatte er das hohe Amt als erster Hofkapellmeister und Kapellmeister am
Ringtheater inne. Von 1901 bis 1903 war er Leiter der Philharmonischen Konzerte
als Nachfolger von Gustav Mahler. Dann verliess er Wien, um am Stuttgarter
Hoftheater die Stelle als Kapellmeister zu besetzen. Doch nach weniger als einem
Jahr kehrte Josef Hellmesberger nach Wien zurück. Dort erkrankte er und starb am
26 April 1907.
Als Komponist hinterliess Hellmesberger die beachtliche Anzahl von 22 Operette,
drei Balllette und eine Vielzahl an Einzelkompositionen.

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