Piaristenkirc
 

Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
      Plätze/Strassen
      Kunst/Kultur
      Kirchen
      Prunkbauten
      Wiener Palais
      Kaffeehäuser
      Beisln / Heurige
      Varia
        Wien Umgebung
      Alt-Wien (Photos)
      Alte Ansichten
     Impressionen
       Vogelperspektive
       Bilderverkauf
   
   Architekten
   Musik
      Komponisten
      Operette
      Walzer
      Musikfiles
 
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
  Wienerisches
   Blog
    
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer
English
   
   
   
   

 

 
Besucher seit Juni 2009
 

<< zurück


Leo Fall (1873-1925)


Leo Fall erblickte am 2. Februar 1873 im mährischen Olmütz (heutiges Olomuc) das Licht der Welt. Der Sohn eines Kapellmeisters besuchte bereits mit 14 Jahren das Konservatorium in Wien. Unter seinen Dozenten war auch Robert Fuchs, welcher neben Leo Fall auch die später berühmten Komponisten Edmund Eysler und Leo Ascher unterrichtete.
Während seiner Studienzeit wohnte Leo Fall vorerst im Hause der eltern von Oscar Straus und spielte die Geige zusammen mit Franz Lehár in der Kapelle dessen Vaters. Eine weitere Bekanntschaft war Robert Stolz, welcher Leo Fall zeitlebens unterstütze. Leo Fall hat also bereits in seiner Studienzeit mit bedeutenden Vertretern der Silbernen Operettenära Bekanntschaft gemacht. Nach dem Studium zog Leo Fall mit seinem Vater nach Berlin, später nach Hamburg und Köln, wo er jeweils als Kapellmeister wirkte. Im Jahre 1906 entschied er sich, freier Komponist zu werden und übte diese Tätigkeit in Wien aus.
Nachdem seine ernsten Werke, die Opern 'Frau Denise' und 'Irrlicht', kaum Anklang fanden, widmete er sein Schaffen dem Genre der Operette. Jedoch auch da scheiterte Fall anfänglich. 'Der Rebell' war ein Misserfolg. Zwei Jahre später, 1907, gelang ihm hingegen der grosse Durchbruch mit seinem 'Fidelen Bauern'. Leo Fall gehörte von nun an zu den führenden Operettenkomponisten jener Zeit. Ein weiterer Versuch Jahre später, eine Oper zu schreiben ('Der goldene Vogel'), führte erneut nicht zum erhofften Erfolg. Seine Operetten aber sind qualitativ denjenigen Lehárs oder Kalmans ebenbürtig, und viele Arien und Duette sind heute noch immer unvergessliche Ohrwürmer im beschwingten Walzertakt, denkt man da an Lieder wie „Und der Himmel hängt voller Geigen“ oder 'Rose von Stambul'.

Am 16. September 1925 erlag Leo Fall in Wien an einem Gallenleiden, kurz nachdem er von einer erfolgreichen Konzertreise durch Südamerika zurückgekehrt war.

 

 

 

© 2003-2010 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland, webmaster (at) planet-vienna.com