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Die Namensgebung des Bezirks ist vom Alserbach
abgeleitet, welcher hier durchfliesst. Nachdem hier im Mittelalter Acker-
und Weinbau betrieben wurde, entwickelte sich fortan die Besiedlung, wodurch
der erste Bezirksteil, die Alservorstadt, entstand. Später entstanden die
anderen Bezirksteile Michelbeuern, Himmelpfortgrund, Lichtental, Althan, Am
Thury und die Rossau. Als im Alsergrund unter Kaiser
Joseph II. zahlreiche
öffentliche Institutionen – insbesondere auf dem medizinischen Sektor –
eingerichtet wurden, erlebte der Bezirk seine bauliche Blütezeit. Um 1850
wurde Alsergrund als 8. Wiener Stadtbezirk eingemeindet, nach der Teilung
Wiedens wurde er zum 9. Bezirk. Heute hat der
Alsergrund eine reiche Branchenstruktur, welche hauptsächlich industrielle
und gewerbliche Kleinbetriebe umfasst, welche Bettwaren, Bekleidung und
Schuhe erzeugen. Weiter haben sich hier Unternehmen auf dem Sektor der Holz-
und Metallverarbeitung und dem Druck- und Verlagswesen etabliert. |