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21. Floridsdorf

Grösse: 44.52 km²
Einwohner: 130'900


 

Geschichtlicher Hintergrund
 

Die ursprüngliche Bezeichnung des Gebietes war „Am Spitz“. Die Umbenennung erfolgte, nachdem um 1786 der Klosterneuburger Abt Floridus Leeb hier Grundstücke des Klosters an 26 Siedlerfamilien abgegeben hatte. Vorerst wurde hier fast ausschliesslich Landwirtschaft betrieben, bis im Zuge der Industrialisierung Floridsdorf dermassen anwuchs, dass es im Mai 1894 mit den umliegenden Dörfern Donaufeld, Neu-Jedlersdorf und Jedlesee zur Grossgemeinde Floridsdorf vereint wurde. Dieses Wachstum war nicht zuletzt auch auf die neu entstandene Dampftramway, die Nordwestbahn und die Kaiser Ferdinand-Nordbahn nach Deutsch-Wagram zurückzuführen. Im Jahre 1904 Wurde Floridsdorf mit den bereits genannten Ortschaften plus Leopoldau, Kagran, Aspern, Stadlau und Hirschstetten der Stadt Wien eingemeindet. 1954 wurden Stadlau, Kagran, Lobau, Hirschstetten und Aspern abgetrennt und dem Bezirk Donaustadt zugeteilt, dafür aber wurde Stammersdorf zu Floridsdorf hinzugezogen und eingemeindet. Floridsdorf ist reich an Industrie- und Gewerbebetrieben.

 

Sehenswertes in Floridsdorf
 

Moschee am Hubertusdamm

Kirche St. Nikolaus zu Stammersdorf

Kirche St. Leopold im Donaufeld

 

Schulbrüderkirche

 

 


Floridsdorf, im Vordergrund die Alte donau


Alte Postkartenansicht von Floridsdorf