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16. Bezirk

Ottakring

Grösse: 8.65 km²
Einwohner: 95'400
 

 

Geschichtlicher Hintergrund
 

Man weiss nicht genau, wie der Name Ottakring entstanden ist. Wie zahlreiche andere Ortsnamen in und um Wien, stammt der Begriff mit der Endung –ing von den Bayern ab, welche die Gegend um Wien im 8. und 9. Jrh. besiedelten. „-ing“ ist eine alte Form, welche eine Siedlung bezeichnet. Der erste Namensteil dürfte möglicherweise auf den alten Adelsnamen „Ottacher“ zurückgehen. Erstmals erwähnt wurde der heutige Bezirk Mitte 12. Jrh., als  das Stift St. Peter in Salzburg vom Erzbischof Eberhard einen Weingarten in „Otachringen“ geschenkt bekam. Am 1. Januar 1892 wurde Ottakring, welches Alt- und Neu-Ottakring, Starchant, Liebhartstal, Speigelgrund, Gallitzin- und Wilhelminenberg umfasste zusammen mit dem Vorort Neu-Lerchenfeld der Stadt Wien als 16. Bezirk eingemeindet. Dies geschah unter heftigem Widerstand der Einwohner, da sie einerseits selbständig bleiben wollten und andererseits nicht mit Neu-Lerchenfeld zusammen eine Gemeinschaft bilden wollten wegen der deutlichen Verschiedenheit der sozialen Struktur. Nach der Eingemeindung wuchs die Einwohnerzahl von Ottakring stark an, denn es liessen sich hier infolge der ebenfalls wachsenden Indistrie hauptsächlich Arbeiter nieder. Mehrere namhafte Firmen hatten in Ottakring ihren Sitz, von denen heute noch die Brauerei Ottakring, die Bekleidungsfirma Fürnkranz und der Lebensmittelkonzern Julius Meinl existieren. Weitere ausländische Firmen haben sich hier niedergelassen.

Bezirksteile: Neulerchenfeld, Ottakring

 

Sehenswertes in Ottakring
 
Familienkirche Pfarrkirche Alt-Ottakring Palais Kuffner
Pfarrkirche Neulerchenfeld Heilig-Geist-Kirche Schloss Wilhelminenberg
Pfarrkirche Starchant Friedhof Ottakring Kuffner Sternwarte
Café Weidinger Café Ritter (Ottakring)  

 

Offizielle Bezirksseite