Google
PlanetVienna Web


  
Home
 
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
   
   In Wort und Bild
      Plätze/Strassen
      Kunst/Kultur
      Kirchen
      Prunkbauten
      Wiener Palais
      Kaffeehäuser  
      Beisln / Heurige  
      Varia
        Wien Umgebung
      Alt-Wien (Photos)
      Alte Ansichten
      Impressionen
        Vogelperspektive
        Bilderverkauf
     
   Architekten
   Musik
      Komponisten
      Operette
      Walzer
      Musikfiles
 
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
  Wienerisches
  Reisetipps
   
  Gästebuch
  Kontakt  
English
Partnerseiten
Sitemap
Disclaimer
Über Planet-Vienna

<< zurück
 

Maria Elisabeth (1743-1808)
 

 

Am 13. August 1743 wurde Erzherzogin Maria Elisabeth in Wien als sechstes Kind von Kaiserin Maria Theresia und Franz I. Stephan geboren. Das Mädchen galt als schönste aller Kaisertöchter und erhielt schon bald zahlreiche Heiratsanträge, welche ihre Mutter jedoch allesamt ablehnte, weil sie die Schönheit Maria Elisabeths gezielt für die Habsburgische Heiratspolitik einzusetzen plante. So sollte sie mit 24 Jahren König Ludwig XV. von Frankreich vermählt werden. Jedoch kurz vor der geplanten Hochzeit erkrankte Maria Elisabeth an den Pocken, welche ihr Gesicht schwer entstellten. So war es mit ihrer Schönheit vorbei, und die Hochzeit fiel ins Wasser. Glücklicherweise überlebte Maria Elisabeth die Krankheit, und anstatt zu heiraten ging sie nach Innsbruck in ein Kloster für adlige Damen. Dies war die einzige Alternative für Kaisertöchter zur Heirat.

Maria Theresia gründete nach dem Tod ihres Mannes in Innsbruck ein Kloster, dessen Ziel es war, für ihren verstorbenen Ehegatten zu beten. Maria Elisabeth trat diesem Kloster bei und hatte das Amt der Äbtissin inne. Sie wurde als beliebte Person beschrieben, welche stets zu Spässen aufgelegt war und die ganze Familie zu unterhalten wusste, wenn die auf Besuch war. Zudem war sie bis ins Alter sehr temperamentvoll und erheiterte ihre Mitmenschen mit ihrer bodenständigen Art. Langeweile war ihr grösster Feind. Um 1805 musste Maria Elisabeth vor Napoléons einmarschierenden Truppen nach Linz fliehen, wo sie am 22. September 1808 starb. Ihr Grab befindet sich im Linzer Dom.