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Friedrich wurde am 21.
September 1415 in Innsbruck geboren. Um 1440 wurde er zum deutschen König
gekrönt. Friedrich war es, welcher 1448 das Wiener Konkordat beschloss,
welches bis 1806 die Verbindung der Habsburger zum Papsttum regeln sollte.
Im Jahre 1452 heiratete er Prinzessin Eleonore von Portugal, welche ganze 21
Jahre jünger war als er. Noch im selben Jahr wurde er in Rom zum Kaiser des
Heiligen Römischen Reiches gekrönt.
Politisch war Friedrich kein
spektakulärer Herrscher, aber dennoch erfolgreich. Militärisch war er
grundsätzlich erfolglos, was dazu führte, dass sich Friedrich in Intrigen
verwickelte. So hielt er beispielsweise seinen Neffen Ladislaus Posthumus
gefangen, um Niederösterreich unter seiner Kontrolle zu behalten, und
dasselbe machte er mit seinem Neffen Sigmund von Tirol. Friedrich wollte
Ungarn und Böhmen gewinnen, was ihm aber nie gelang, und um 1485 wurde er
gar von Matthias Corvinus besiegt. Dennoch schaffte Friedrich es immer
wieder, bei allen Konflikten die Oberhand zu halten und den Verlauf zu
seinen Gunsten zu wenden. Dies versetzte die Bevölkerung einerseits in
Erstaunen, andererseits standen sie ihrem ruhmlosen Kaiser mit Verachtung
gegenüber und verspotteten ihn als Erzschlafmütze des Römischen Reiches. Die
Bürger, vor allem diejenigen Wiens, stellten sich stets auf die Seite der
Gegner Friedrichs III, weshalb er öfters seine Residenz wechselte zwischen
Graz, Linz und Wiener Neustadt.
Trotz seiner Erfolglosigkeit
und Trägheit war Friedrich eine zähe Natur, vor allem wenn es um das
Sendungsbewusstsein der Habsburger ging. Dadurch schaffte er es, das Reich
Habsburg zu einem Grossreich zu erweitern. Dazu verhalf ihm auch eine
Heiratspolitik innerhalb der europäischen Herrscherhäuser, bei der
allerdings Erpressung und Intrige im Spiel waren. Seine rätselhaftes
Durchsetzungsvermögen führte dazu, dass Wien und Wiener Neustadt zu
Bischofssitzen erhoben wurden, was zuvor keinem Bischof oder Herzog gelungen
war.
Etwas vom Populärsten, was
Kaiser Friedrich III. der Nachwelt hinterlassen hat, sind die Buschstaben
A.E.I.O.U., welche bis heute nicht mit Sicherheit gedeutet werden
können.
Man vermutet dahinter die Wendung „Austriae Est Imperare in Omni Universo“
oder „Alles Erdreich ist Österreich untertan“. Möglicherweise waren die
Buchstaben keine politische Devise, sondern ein
persönliches rätselhaftes
Monogramm. Friedrich musste ein Fuss amputiert werden, worauf er einige
Wochen später, am 19. August 1493, vermutlich an Diabetes verstarb. Er liegt
im Stephansdom beigesetzt in einem Grab, welches zu den bedeutendsten
plastischen Kunstwerken des Spätmittelalters gehört.


Friedrich trifft mit seiner Braut Eleonore zusammen.
Detail eines Deckenfreskos von Pinturicchio in der
Kathedrale von Siena, um 1503.

Friedrich wird der Fuss amputiert (zeitgenössische
Illustration)
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