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Der Sohn
Leopolds III. wurde im Jahre 1377 im
steirischen Bruck an der Mur geboren. Nachdem sein Vater in der Schlacht bei Sempach in der Schweiz gefallen war, wurde Herzog Ernst von seinem Onkel
Albrecht III. bevormundet und stand 1401 dem deutschen König Ruprecht bei
seinem Zug nach Italien zur Seite. Nach dem Tod seines Bruders
Leopold IV.
wurde Ernst Alleinherrscher über die Steiermark, Kärnten und Krain. Ein
Bürgerkrieg, welcher im Jahre 1407 ausbrach, wurde im Mai 1409 beendet. Um
1414 wurde er letzter Herzog von Kärnten, wobei zum ersten Male in der
Geschichte der Titel des Erzherzogs zur Anwendung kam. Der Begriff war eine
Erfindung seines Onkels Rudolf IV. und wurde bei Ernst zum ersten Mal
wirklich verwendet. Noch im gleichen Jahr wurde Ernst in Jerusalem zum
Grabesritter geschlagen.
Ernst lag seit 1412
in steter Auseinandersetzung mit Kaiser Sigismund, von dem Ernsts Bruder
Friedrich IV. 1471 als geächtet erklärt wurde. Er verteidigte erfolgreich das
Tirol, welches vom Kaiser beansprucht wurde. Aus seiner ersten Ehe mit
Margarete von Pommern gingen keine Nachfolger hervor. Seine zweite Frau, Cymburgis von Masowien, gebar ihm neun Kinder, von denen sein erstgeborener
Sohn Friedrich der erste habsburgische Kaiser werden sollte. Ernst der
Eiserne starb am 10. Juni 1424 in seinem Geburtsort Bruck an der Mur und
liegt in der Kreuzkapelle des Zisterzienserstiftes Rein begraben.
Seinen Beinamen "der Eiserne" hat er posthum erhalten.

Relief auf dem Sargdeckel

Cymburgis von Masowien
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